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Probe, Weinprobe und Uni

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Mit einer kleinen Probe irgendwo im Nichts beginnen wir bläserisch diesen Tag. Ungestörtes Proben war die Idee, doch schnell ziehen wir ein paar Leute an, von denen völlig unklar ist, woher sie plötzlich kommen. Die Luft ist trocken und man muss sich fragen, wie viel Wasser man pro Choral verbraucht. Beim Proben auf den Geschmack gekommen, besuchen wir ein Weingut in der Nähe. Merlot, Carbernet Sauvignon und weitere Rebsorten werden hier seit einigen Jahren angebaut. Der Produktionsleiter lässt uns die Presidents Reserve und weitere probieren. Ohne Mittagessen ein gewagtes Unterfangen. Während wir in Deutschland über flexible Arbeitszeiten diskutieren, ist man hier schon einen Schritt weiter: Flexible Arbeitsplätze! Wir passieren einen Bus an dem eifrig gearbeitet wird. Motorschaden. Der Ersatzmotor ist bereits besorgt und liegt vor dem Bus auf der Sandpiste. Ein unwirkliches Bild. Angesprochen auf die Panne wird uns von den Arbeitenden versichert, dass sie bis morgen fertig seien....

Dodoma

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 Der Tag in Dodoma hätte mit einer kräftigen Rinderbrühe im Katholischen Zentrum, in dem wir übernachten, beginnen können. Mein Magen sagt, dass die letzten Tag Herausforderung genug waren und ich lehne dankend ab. Ein Toast mit undefierter Marmelade tut es auch. Früh um halb sechs stand der Fahrer an der Rezeption um Pia und Sören zum Flughafen zu bringen. Die beiden sind gut zum Flughafen gekommen und nach Aufenthalt in Dar es Salam auch gut in den Flieger nach Amsterdam. Schade, dass unsere gemeinsame Zeit hier zu Ende ging. Wir machen uns auf, die Stadt zu erkunden. Passieren das Parlamentsgebäude, die Lutherische Kirche, die Anglikanische Kirche.... und natürlich den Markt. Es ist auch beim zweiten Mal faszinierend anders als bei uns. Enger, voller, lauter, geruchsintensiver.....  Den Nachmittag verbringe ich mit Dr. Gudu, der Medizinerin, die im Februar noch das Iambi Krankenhaus geleitet hat. Wir sprechen über das Gesundheitssystem, Krankenversicherung, Pläne für Iambi,...

Ihanja Technical Secondary School

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  Die Inhanja Technical Secondary School hat eine wechselvolle Geschichte von Missionskrankenhaus über Bibelschule, Sekundarschule zunächst in kirchlicher, dann in privater Trägerschaft hinter sich und ist nun wieder in Trägerschaft der Diözese. Das Gelände macht einen außerordentlich aufgeräumten und gepflegten Eindruck. Die Schulleiterin, Erica Munna, empfängt uns in ihrem Büro und lädt uns uns erstmal zu einem gemeinsamen Frühstück in das Gästehaus ein.  Das ist eine neue Information. Die Schule hat ein Gästehaus, dass auch durchaus genutzt wird. Gerade sind eine Lehrerin und zwei Abiturienten zu besuch. Es gibt eine Schulpartnerschaft mit der Elizabeth von Thaden Schule in Heidelberg. Wir tauschen unsere Kontakte aus, um in Zukunft koordiniert unterstützen zu können.  Bei unserem anschließenden Rundgang über das Gelände sehen wir die teilweise bereits renovierten Klassenräume, die Werkstätten mit verbessertem Maschinenpark, aber auch die Aufgaben, die noch zu bewältig...

Iambi Hospital

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 Heute machen wir uns auf zu einem Krankenhaus, dem Lutheran Hospital in Iambi. Der Weg dorthin ist steinig und staubig. Zunächst noch auf Asphalt-Straße verlassen wir den ruhigen Lauf und werden ordentlich durchgeschüttelt. Unser Toyota LandCruiser nimmt das alles sehr gelassen, unser Fahrer (Roland) sowieso. Bemerkenswert ist an dieser Stelle auf jeden Fall die Variation der Verkehrsschilder, die uns immer wieder zum Schmunzeln bringen. Im Iambi Krankenhaus werden wir von Dr. Titus Uggi, dem neuen leitenden Arzt begrüßt. Frau Dr. Gudu, die uns im Frühjahr noch hier begrüßte, hat lieder die Stelle gewechselt und ist an ein größeres Haus gewechselt. Ärzte, Schwestern und Techniker führen uns durch die Kinderstation, die HIV und -leere- TBC Abteilung, die ambulante Versorgung, die Kinderstation und zu den Operationssälen. Letztere betreten wir allerdings nicht mit der ganzen Gruppe. Sören (Arzt) und Pia stellen viele gezielte Fragen. Das Krankenhaus bietet ein interessantes Spagat z...

Auf nach Singida

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 Heute heißt es schon wieder Abschied nehmen. Unser Besuch in Kiomboi ist für dieses mal zu Ende. Die fröhlichen und teils fremdartigen Klänge des studentischen Empfangs vom Vorabend klingen noch nach. Mama Getu bereitet uns das Frühstück zu und wir genießen Napfkringel, Omelett und frisches Obst. Nach dem ersten Kaffee sind wir startklar.  Es geht weiter nach Singida. Um zehn Uhr haben wir ein Treffen mit der neuen Leitung der Diözese - es ist ein Wiedersehen mit bekannten Gesichtern.  Der neue Bischof, Syprian Hilinti, der neue Assistent des Bischofs, Zephania Shila, und der neue Generalsekretär, Chandra (vormals Lehrer in Kiomboi), empfangen uns in ihrem Büro.  Nach Austausch von Grüßen und Vorstellung der Pläne für die nächsten fünf Jahre, machen wir uns auf, um ein Gelände zu besuchen, auf dem die Diözese plant, eine neue Secondary School zu betreiben. Es ist das "Missions-Gelände", ein Gelände auf dem vormals Missionare wohnten, das zuletzt u.a. als Wohnort für...

Gottesdienst in Ruruma

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  Heute fahren wir von Kiomboi nach Ruruma. Es sind nur wenige Kilometer, die nach der langen Fahrt gestern eigentlich ein Klacks sind. Aber auf dem Weg fahren wir über Stolperpisten aller bester Qualität. Die Straße, oder besser der befestigte Feldweg, wird gerade neu befestigt. Daher sind über fast die gesamte Länge Stein-Erd-Geröll Ladungen abgelegt, die wohl verteilt und verdichtet werden sollen. Das machte die Fahrt dann doch länger und holpriger. Aber wir kommen alle gesund und pünktlich in Ruruma an. Der Gottesdienst soll um 9:30 Uhr beginnen. Wir Bläser dürfen im Gottesdienst auch mitwirken. Roland darf die Predigt halten.  Der Gottesdienst beginnt, wir spielen zum Einzug und nehmen die voll besetzte Kirche in Ruruma war. Heute sind sowohl Taufen, als Konfirmation angesagt. Doch bis es dazu kommt, wird vorbereitend erstmal noch das neue Mischpult gesegnet und Menschen aus der Kirchenzucht entlassen. Zwei für uns ungewohnte Aktionen.  Es ist für mich nicht klar zu ...

Von Arusha nach Kiomboi

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Der Morgen in der Lodge „Heart of Africa“ beginnt mit der Frage: Wo ist der Autoschlüssel? Noch vor dem ersten Kaffee machen wir uns auf die Suche und verteilen uns über das ganze Gelände. ….nichts. Na gut, wir frühstücken doch erstmal. Und nach dem Frühstück, siehe da, wird der Schlüssel gefunden und zwar genau da, wo er auch hingehörte: In einer Tasche in einer Tasche……  Es geht also endlich los. Viele km liegen heute vor uns, einen Teil der Route wählen wir durch den Lake Manyara Nationalpark. Großartige Eindrücke erwarten uns dort. Neben üppiger Vegetation begegnen wir Affen, Giraffen, Gazellen, Antilopen, Nilpferden, Elefanten Familien, Zebras, Wasserbüffeln…. Ein toller Einstieg in unsere Afrikatour.  Das war ein echter Höhepunkt der Fahrt aber nicht nicht das Ende. Insgesamt sind wir an diesem Tag 13Stunden unterwegs. Die Sonne ist schon eine Weile untergegangen, als wir in Kiomboi ankommen und endlich auch das Evangelical Lutheran Seminar finden. Ein herzliches Wieders...