Auf nach Singida
Heute heißt es schon wieder Abschied nehmen. Unser Besuch in Kiomboi ist für dieses mal zu Ende. Die fröhlichen und teils fremdartigen Klänge des studentischen Empfangs vom Vorabend klingen noch nach. Mama Getu bereitet uns das Frühstück zu und wir genießen Napfkringel, Omelett und frisches Obst. Nach dem ersten Kaffee sind wir startklar.
Es geht weiter nach Singida. Um zehn Uhr haben wir ein Treffen mit der neuen Leitung der Diözese - es ist ein Wiedersehen mit bekannten Gesichtern. Der neue Bischof, Syprian Hilinti, der neue Assistent des Bischofs, Zephania Shila, und der neue Generalsekretär, Chandra (vormals Lehrer in Kiomboi), empfangen uns in ihrem Büro.
Nach Austausch von Grüßen und Vorstellung der Pläne für die nächsten fünf Jahre, machen wir uns auf, um ein Gelände zu besuchen, auf dem die Diözese plant, eine neue Secondary School zu betreiben. Es ist das "Missions-Gelände", ein Gelände auf dem vormals Missionare wohnten, das zuletzt u.a. als Wohnort für den Bischof und seinen Assistenten diente. Es gibt dort einen Immobilienbestand, der einerseits als Platz für die Schlafräume von Jungen und Mädchen genutzt werden soll, andererseits auch als Unterbringung der Lehrer. Was fehlt sind die eigentlich Schulräume für die geplant 600 Schüler. Dafür wir demnächst ein Fundraising starten.
Das Treffen beenden wir mit einem gemeinsamen Mittagessen. Dabei probieren einige Ugali, einen Maisbrei, den man portionsweise mit den Händen zu einem kleinen Löffel formt und damit verschiedene Soßen aufnimmt. Wir hatten alle Hände voll zu tun.
Der Rest des Tages verläuft ruhig. Wir besuchen den Markt, staunen über die dargebotenen Waren, wie Reis, verschiedenste Bohnen, rohe Fische, gebratene und geräucherte Fische, Töpferhandwerk, Schneidereien..... Wir sind ganz benommen von der optischen, akustischen und olfaktorischen Kulisse.
Mit einem Bläsergruß aus dem EG (331, 333, 327, 362, 488) vor unserer Unterkunft lassen wir den Abend im "Catholic Center" ausklingen.
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