Dodoma
Der Tag in Dodoma hätte mit einer kräftigen Rinderbrühe im Katholischen Zentrum, in dem wir übernachten, beginnen können. Mein Magen sagt, dass die letzten Tag Herausforderung genug waren und ich lehne dankend ab. Ein Toast mit undefierter Marmelade tut es auch.
Früh um halb sechs stand der Fahrer an der Rezeption um Pia und Sören zum Flughafen zu bringen. Die beiden sind gut zum Flughafen gekommen und nach Aufenthalt in Dar es Salam auch gut in den Flieger nach Amsterdam. Schade, dass unsere gemeinsame Zeit hier zu Ende ging.
Wir machen uns auf, die Stadt zu erkunden. Passieren das Parlamentsgebäude, die Lutherische Kirche, die Anglikanische Kirche.... und natürlich den Markt. Es ist auch beim zweiten Mal faszinierend anders als bei uns. Enger, voller, lauter, geruchsintensiver.....
Den Nachmittag verbringe ich mit Dr. Gudu, der Medizinerin, die im Februar noch das Iambi Krankenhaus geleitet hat. Wir sprechen über das Gesundheitssystem, Krankenversicherung, Pläne für Iambi, Hoffnungen und Enttäuschungen. Ein wirklich offenes Gespräch, dass mir tiefere Einblicke in die Abläufe innerhalb der Diözese gewährt hat.
Der Abend klingt aus mit einem Essen mit einer hochrangigen Parlamentsmitarbeiterin. So richtig will es in der Öffentlichkeit noch nicht gelingen über Politisches zu sprechen. Da ist der verstorbene Präsident noch zu nahe. Aber es wird besser unter der Präsidentin, versichert sie. Es war ein wunderbarer und kurzweiliger Abend.
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